Notfällen helfen

Willi Dezember 2018
 

Willi kam am 9.12.18 aus Acolama zu uns. Er ist ca. 07.2018 geboren und zur Zeit 58cm gross. Willi wurde als Fundwelpe ins Tierheim gebracht. Was er erlebt hat, ist unbekannt. Er wurde mit einer Kopfverletzung gefunden, die noch immer nicht verheilt ist. Abklärungen beim Tierarzt laufen. Er ist vorsichtig in neuen Situationen, aber die Neugierde überwiegt dann schnell. Dem Menschen gegenüber offen und anhänglich, mit anderen Hunden sehr verspielt. Willi ist jetzt schon sehr kräftig und muss noch vieles lernen. Er ist in allen MMK's negativ getestet.

28.12.2018
Willi braucht alle guten Gedanken
Das Röntgen von Willi’s Kopfverletzung hat einen Schädelbruch gezeigt, der zwar am Verheilen ist, aber eine offene Stelle in der Schädeldecke zurückbleiben wird.
Da Willi wohlauf war, die Hautwunde aber ständig neu verklebte und seit über 2 Monaten nicht zum Abheilen kam, wurde ein Abstrich genommen und Kulturen angesetzt, der gesamte Wundbereich gut gereinigt und im gesunden Hautbereich vernäht.
Diese OP hat Willi am Donnerstag 20.12.18 gut überstanden und wurde mit Breitbandantibiotika und Entzündungshemmer ins Filato entlassen.
Er ass sehr gut, war fröhlich und absolut unauffällig.
Samstagmorgen war seine Naht breitflächig angeschwollen. In der Tierklinik wurde dann viel Wundflüssigkeit entfernt und ein zusätzliches AB empfohlen.
3 Stunden später musste Willi notfallmässig wieder in die Klinik da er plötzlich neurologische Störungen hatte. Extremes Speicheln, Orientierungsverlust, übertriebene Schreckhaftigkeit vor Geräuschen und nervöse Ticks.
Er wurde sofort stationär aufgenommen und bis heute morgen intravenös behandelt.

Da sich aber keine grosse Verbesserung zeigte, wurde Willi heute in die Universitätsklinik bei Barcelona auf die neurologische Abteilung gebracht.
Nach allen notwendigen Untersuchungen wurde er heute Abend noch operiert.
Der Computerscan des Kopfes hat multible Schädelbrüche gezeigt. Zur Zeit versuchen die Tierärzte, die starke Infektion des Hirnbereiches einzudämmen.
Die nächsten Tage werden entscheiden, ob der Podibub wieder ganz auf die Beine kommt.
All unsere Hoffnung und Gedanken sind bei ihm.
Willi sei stark, kämpfe und werde wieder gesund – auf dich wartet noch ein ganzes Hundeleben!!🍀🍀

Willi hat die OP gestern Abend gut überstanden und war in der Nacht weiterhin stabil. Heute Mittag nun der erlösende Anruf aus der Univeritätsklinik: Willi hat das erste Mal wieder selber essen und trinken können. Auch wenn noch nicht alles überstanden ist, und er weiterhin stationär intensiv behandelt werden muss, so sind wir über die Fortschritte sehr glücklich und dankbar, eine wirklich grossartige Verbesserung.        
Willi grüsst und dankt euch für die vielen gedrückten Daumen und Pfoten😽! Er hat das Schlimmste überstanden, trotzdem hat er noch einen langen Weg der Genesung vor sich. Die Kopfwunden müssen 4x am Tag gespühlt und behandelt werden, das erfordert schon ordentlich Geduld von dem kleinen Burschen. Die vielen Medikamente realisiert er dank seines grossen Appetites nicht, aber sie schlagen ihm natürlich trotz Magenschoner auf die Verdauung. Da finden wir aber auch noch die ideale Schonkost für ihn. Seine Motorik bessert sich langsam, Schritt Tempo geht schon ganz gut, wenn auch manchmal noch etwas wackelig. Er schnüffelt ausführlich und sehr interessiert alle Gerüche ab und endeckt damit die Welt neu und das ist ein gutes Zeichen, denn er scheint sich weder an seine Hundefreunde noch Personen oder Orte von vorher zu errinnern. Aber die schlimmen neurologischen Ausfälle und Dauerkrämpfe sind nicht mehr, und das ist das Wichtigste. Wir starten nun mit Willi neu und gehen Schritt für Schritt mit ihm und unterstützen wo immer wir können und werden euch natürlich gerne weiterhin auf dem Laufenden halten.     

 

10.01.2019

Willi macht wider aller Prognosen super Fortschritte. Wir freuen uns riesig.

20.01.2019

In den vergangenen Tagen hat Willi unglaubliches vollbracht: er ist wieder der "Alte", voller Energie, Tatendrang, Neugierde und ganz viel Schalk im Nacken. Dieser Jungspund erzeugt bei jedem, der ihn in den vergangenen 3 Wochen live erlebt hat, ein Kopfschütteln über die für unmöglich gehaltenen Fortschritte. Seine zurückgekehrte Lebensfreude ist wunderbar und steckt alle an.

Juni 2017- Notfall Laslo (adoptiert)

Mitte Dezember 2017: Wir haben an dieser Stelle darauf verzichtet, regelmäßig über Laslo zu schreiben, weil es doch nur immer wieder dieselbe Mitteilung gewesen wäre - und ein Notfall ist er in der Zwischenzeit auch nicht mehr. Weil es jedoch einen besonderen Anlass gibt, möchten wir Euch den nicht vorenthalten und über Laslos Entwicklung berichten:

Obwohl seine Wunde im Laufe der Zeit wenigstens kleiner wurde, ist es trotz diverser Versuche die Wundheilung anzuregen, bisher leider nicht gelungen, eine vollständige Abheilung der hartnäckig verbleibenden Hautverletzung über dem Knochen zu erreichen. Über viele Monate hat der tapfere Kerl unzählige Verbandwechsel über sich ergehen lassen.

Wirklich alles ertrug Laslo mit einer unglaublichen Geduld, hielt immer still und ließ sich davon seine gute Laune nie verderben. Mit seinem ganz speziellen und wunderbaren Charakter konnte er unsicheren und ängstlichen Hunden Stütze und "Vorbild" sein. Er war und ist Gabriela damit ein hilfreicher Begleiter bei der Eingliederung neuer Hunde in das Refugio-Leben.

Große Hoffungen setzen wir jetzt in die Heilkraft einer Lasertherapie, die dank einer großzügigen Spende der PHF-Freunde Nicole und Michael Selbst möglich geworden ist. Ab sofort steht PHF nicht nur für die Behandlung von Laslo ein spezielles Lasergerät zur Verfügung.


Mit Hilfe dieses Lasers lässt sich sowohl die Wundheilung beschleunigen als auch Hauterkrankungen, Entzündungen aller Art, Bandscheibenerkrankungen, Zerrungen und Arthrosen behandeln. Auch bei der Therapie und Nachbehandlung von Gelenkkrankheiten, chronischen Magen- und Darmleiden, Neuralgien, Fisteln, rheumatischen Beschwerden, Bronchitis, Ekzemen, Heilung von Abszessen u.a.m. lässt sich die Lasertherapie einsetzen und ist punktgenau gesetzt, nicht zuletzt als moderne Form der Akupunktur anzusehen.

Wir möchten jedoch nicht versäumen, uns ebenso herzlich für die großartige Unterstützung aller anderen Spender zu bedanken. Über einen Spendenaufruf kamen 350 Euro zusammen, die sicher stellten, dass in der Vergangenheit die Kosten für Laslos Tierarztbesuche nahezu gedeckt waren und auch mit Hilfe von Sachspenden kam ein Mangel an Wundarznei und Verbandmaterial nie auf.

Danke !

30.7.17: Laslos ehemals grosse offene Wunde über dem Ellbogen ist kleiner geworden- bis auf eine Stelle, wo sich zwar gesundes Gewebe aufgefüllt hat, aber eben der Schutz der Haut darüber noch fehlt. Sein Gangbild ist besser geworden, aus dem ehemals starkem Humpeln ist jetztimmerhin ein holpriger, nicht ganz runder Gang geworden. Knochen- und Muskelstrukturschäden von dem starken Aufprall sind immer noch sicht- und fühlbar. Laut Tierarzt kann das auch noch lange brauchen, bis sich zumindest ein Teil des Gewebetraumes normalisiert.


 

12.07.2017: Der Perlenverschluss musste entfernt werden, da seine Haut und das Bein stark darauf reagiert hatten. Leider hat sich die Wunde wieder geöffnet. So wurde er am Mittwoch, 28.6.2017 wieder operiert. Die Wunde wurde mit eigener Haut verschlossen. Die Hoffnung, dass die transplantierten Hautstreifen gut anwachsen, hat sich zum grossen Teil erfüllt. Gestern konnten nun die letzten Fäden gezogen werden und zurück bleibt eine Stelle, die noch intensive Wundpflege benötigt.

Laslos Wundversorgung nach seinem Unfall (er wurde angefahren) ist sehr aufwendig: Leider kann seine großflächige, offene und stark entzündete Wunde zu diesem späten Zeitpunkt nicht mehr einfach genäht werden. Auf den Rat unserer Tierärzte hin, haben wir uns deshalb für eine Technik entschieden, die hoffentlich unter Einsatz dafür bestimmter Perlen die Wundheilung beschleunigt. Mit Hilfe dieses Verfahrens kommt etwa alle 2-3 Tage eine weitere Perle zum Einsatz.Noch größere Sorgen bereitet uns aber die Infektion des betroffenen Knochens selbst und wir hoffen, dass unser Intensivpatient wieder ganz gesund werden und mit allen vier Läufen alt werden darf.

Oktober 2016 - Notfall Timon (adoptiert)
 

November 2016 - Erfreuliche Neuigkeiten kann Christiane von Timon berichten:

Seine Biopsien waren weder hochgradig entzündlich noch das Muskelgewebe stark fibrosiert (geschädigt/durch Bindegewebe ersetzt). Es ist ein chronischer autoimmuner Prozess, der mit etwas Glück zum Teil noch umkehrbar ist.
 
Das bisher notwendige Cortison wird sehr langsam, über 2 Monate, ausgeschlichen - innerhalb dieses Zeitraums sollte sein Muskelaufbau wieder in Gang kommen.

Und die beste Nachricht: Timons Erkrankung scheint eine typische Junghund-Krankheit zu sein, d.h. sie tritt in aller Regel nur bei Hunden unter 2 Jahren auf, deren Immunsystem noch im Aufbau ist und dabei verrückt spielt.

Drücken wir also dem liebenswerten Timon feste die Daumen !

Oktober 2016: Timon entwickelte leider innerhalb von ein paar Monaten eine Muskelatrophie, die möglicherweise auch mit großem Stress zusammenhängt, weil er mit der Situation im Refugio nicht gut zurechtkommt. Betroffen sind Oberkopf- und Kaumuskulatur.

Pflegemama Christiane zögerte keinen Augenblick unserer liebenswertes und lebensfrohes Kerle schnell in Pflege zu nehmen und ihn sobald wie möglich einer Spezialisten in Deutschland vorzustellen. Unsere größte Hoffnung ist, dass ihm geholfen werden und ein Fortschreiten seines gesundheitlichen Problems wenigstens gestoppt werden kann, damit er noch ein paar schöne und lebenswerte Jahre in einer verständnisvollen Familie verbringen darf, die Zeit für ihn hat und ihm einen geregelten Tagesablauf frei von Hektik bieten kann.

Für seine Untersuchungen und die Therapiemaßnahmen müssen wir mit hohen Kosten rechnen und würden uns dankbar über jede mögliche Unterstützung freuen.

August 2016 - Notfall Coco (adoptiert)
 

Anfang Juni 2016: Kurz nach Eintreffen bei uns, zeigte Coco eine schwache Hinterhand. Weitere tierärztliche Untersuchungen ergaben eine Dysplasie der Hüfte, und die rechte Seite musste zeitnah operiert werden.

Sie überstand die Operation (Femurkopfresektion) soweit gut, doch ihr Bein war schmerzhaft und stark angeschwollen.

Am 02.08. ging es ihr aufgrund einer Wundinfektion so schlecht, dass ein erneuter Klinikaufenthalt unvermeidlich war.

Endlich, am 10.08., hatten wir sie wieder bei uns, und tapfer ertrug sie die täglichen Wundbehandlungen über fast zwei Wochen.

Am 21.08. war sie so weit wieder fit, dass ihr mehr Bewegung und Besuche bei ihren Freunden im Refugio erlaubt waren, die sie als junge Hündin auch gern nutzte.

Wir waren sehr glücklich, dass sich für Coco bald darauf ein Pflegeplatz anbot und schließlich daraus ihr Zuhause wurde :o)

Januar 2016 - Notfall Tibia (adoptiert)


Ein abendlicher Anruf am 09.01.16 rief Gabriela zu einem Notfall. Eine Hündin, vermutlich angefahren und liegen gelassen, brauchte Hilfe.

Eine Aufnahme in die Tierklinik war noch am selben Abend möglich, und aufgrund des Befundes auf Unterschenkel bzw. Schienbeinbruch, wurde sie von nun an Tibia gerufen.

Ihre OP am 13.01.16 hat sie gut überstanden, doch leider bewahrheitete sich nach einigen Wochen unsere Befürchtung, dass die in ihrem Bein fixierte Platte nicht hatte standhalten können und verbogen war.


Weil sich für Tibia zwischenzeitlich Aussicht auf eine Pflegestelle ergab, beschlossen wir, die notwenig gewordene zweite OP während ihrer Pflegezeit durchführen zu lassen, denn auf ihrem Pflegeplatz war nach dem Eingriff eine Ruhigstellung unter ständiger Aufsicht sichergestellt.

Am 08.02. wurde sie in Deutschland ein zweites Mal erfolgreich operiert und hat in den Wochen danach sehr tapfer sowohl die strenge Boxenruhe wie auch die nachfolgende und immer noch notwenige Schonzeit unter stark eingeschränkter Bewegungsfreiheit gemeistert.

Und weil Tibia von Anfang an von einer bestimmten Familie im Auge behalten worden ist, konnte sie wenige Monate später in ihr endgültiges Zuhause umziehen.

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal für die großzügigen Spenden bedanken, die Tibias kostenintensive Behandlung erst möglich gemacht haben !

2015 - Notfall Vida (adoptiert)


Vida wurde vor dem Eingangstor liegend und mit einem Strick angebunden aufgefunden. Aus eigener Kraft konnte sie nicht aufstehen. Ihre Vorstellung beim Tierarzt förderte die Ursache zutage: eine linksseitige Beckenfraktur.

Vida hatte Glück und überstand die OP am 11.11.15 gut.